Regionalstadtbahn-Planungsgesellschaft mit Inhalten füllen

Presseinformation

  1. Jänner 2019

Regionalstadtbahn-Planungsgesellschaft mit Inhalten füllen

Jahrelang hat der Verein „Die Rote Elektrische“ die Schaffung einer Planungs- und Errichtungsgesellschaft für die Regionalstadtbahn gefordert. Nun soll diese „Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft mbH“ offiziell gegründet werden. Dazu muss, von unserem Verein, ein großes „Dankeschön“ ausgesprochen werden, was wir hiermit von ganzem Herzen tun. Nun muss diese Gesellschaft sehr schnell mit Leben gefüllt werden.

In der Gesellschafter-Struktur hat sich allerdings ein fataler Denkfehler eingeschlichen. Nach den europäischen Vergaberichtlinien ist es völlig undenkbar, dass ein Unternehmen in die Planungs- und Ausschreibungsstrukturen eingebunden ist, wenn dieses dann selbst den Betrieb übernehmen soll. Es ist völlig ausgeschlossen, dass die Salzburg AG Teil der Gesellschaft ist, wenn dann, ein Teil des Unternehmens, die Salzburger Lokalbahnen, den Betrieb des Innenstadt-Tunnels durchführen soll. Entweder die Salzburg AG hält sich aus der Planungsgesellschaft heraus oder sie muss die Salzburger Lokalbahnen verkaufen, was elementaren Schaden bei der SLB erwarten lässt. Beides zusammen geht überhaupt nicht.

Profis ans Werk

Absolut unerlässlich ist die personelle Besetzung mit Personen, die nachweislich und verbrieft einschlägige Erfahrungen bei Großbauprojekten jeweils in den Bereichen Tunnelbau, vernetztes Projektmanagement und im Verkehrsbereich mit Eisenbahn-Verkehrsunternehmen (EVU) haben! Da ist absolut kein Platz für Parteipostenschacherei, denn das müsste grandios scheitern! Da müssen echte Profis am Werk, die, jeder in seinem Bereich, mit den Kollegen akribisch, wie ein feines Uhrwerk, zusammenarbeiten können. Irgendwelche parteipolitischen Sprücheklopfer sind hier fehl am Platz.

Die zentralen Kernbereiche in der „Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft mbH“ sind:

* Tunnelbau im Bereich schwieriger Geologie (Seeton etc.)

* Projektmanagement mit Baukoordinierung

* Betrieb von Eisenbahn-Verkehrsunternehmen mit Erfahrung im System „Stadtbahn“

Der Geschäftsführer muss aus dem Bereich Eisenbahn-Verkehrsunternehmen kommen, weil er ja immer, mit einem Auge, die Betriebsabläufe im Alltagsbetrieb mit allen Bahnen und EVU, nach Fertigstellung des Innenstadt-Tunnels, voraussehen und vorausplanen muss!

Der unterirdische Lokalbahnhof hat damals gezeigt, wie es geht!

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