S7 Salzburg Airport – Messe – Salzburg – Anif – Hallein – Bischofshofen – Zell/See – Saalfelden

S7 Salzburg Airport - Messe - Salzburg - Anif - Hallein - Bischofshofen - Zell/See - Saalfelden

S7 Perlenschnur Süd
S7 Perlenschnur Nord

Die „Tourismus-Schiene“ vom Flughafen Richtung „Inner Gebirg“

Diese relativ lange S-Bahn-Linie verbindet den Salzburg Airport WAM mit den Tourismusregionen „Inner Gebirg“, wie die Bezirke Pinzgau, Pongau, Lungau genannt werden. Während die S7 bzw. der „“S7-Sprinter“ über Anif in den Innenstadt-Tunnel fährt, wählt der REX 7 die herkömmliche Bahnstrecke Salzburg – Schwarzach über die „Salzburg-Halleinerbahn“ und die Tauernbahn Hallein – Schwarzach über Salzburg Aigen und Gnigl Richtung Flughafen.

RSB und RSB-Sprinter überlappen sich im Fahrplan

Der „S7-Sprinter“ fährt, in Etappen, mit Halt an allen Haltestellen, als S7, um dann als Eilzug nur mehr an den wichtigsten Bahnhöfen, zum Umsteigen auf den Bus, anzuhalten. So beginnt der Zug der S7 in Saalfelden und hält über Maishofen, Zell am See, Bruck/Fusch und Taxenbach bis Schwarzach/St.Veit an allen Haltestellen. Ab Schwarzach wechselt der Zug in den Status „S7-Sprinter“ und hält nur mehr in St.Johann/Pongau, Bischofshofen, Golling und Hallein. In Hallein wechselt die Zuggattung wieder in die S-Bahn S7 und hält, auf Haltewunsch, in allen Haltestellen über Anif und Innenstadt-Tunnel bis Salzburg-Taxham-Europark und bis zum Flughafen Salzburg Airport WAM.

Der REX7 fährt, eine halbe Stunde zeitversetzt, mit Halten an allen Stationen zwischen Saalfelden und Werfen, um dann nur noch die Bahnhöfe Golling-Abtenau, Hallein, Puch-Urstein FH, Salzburg Süd, Salzburg-Gnigl Salzburg Hbf, Salzburg-Taxham-Europark und Salzburg Airport WAM zu bedienen. Diese Linien hat einen ausgeprägten Blickwinkel auf die Mobilität der Touristen, sei es als Zubringer, bei An- und Abreise vom Flughafen oder Hauptbahnhof, oder zur Besichtigungstour zu den Schönheiten des Landes, vor allem zu Salzburgs Altstadt. Diese Züge haben die Möglichkeit Kopfhörer-Anschlüssen am Sitzplatz, mit dem die Salzburg-Gäste, in ihrer Muttersprache, mittels dieser Tourismus-Info die Schönheiten des Landes erklärt zu bekommen.

Haltewunsch ein eisenbahntechnisches Signal

Auf den Thurbo-Strecken rund um den Bodensee ist diese Haltewunschregelung auf Eisenbahnstrecken bereits umgesetzt. Während der Haltewunsch, per Knopfdruck, im Zug fuktioniert, wie bei Straßenbahnen oder beim Obus, wird mit dem Haltewunsch in den Stationen ein einfaches Haltesignal „rot“ ausgelöst, das den Zug zum Anhalten bewegt. Mit dieser Regelung, die sich auf der Salzburger Lokalbahn seit Jahrzehnten bewährt hat, werden die Züge extrem im Fahrplan beschleunigt, weil die Züge nur dann anhalten, wenn tatsächlich Fahrgäste ein- bzw. aussteigen wollen. Die Energieeffizienz im elektrischen Betrieb muss dabei nicht besonders erwähnt werden.

Flughafen-S-Bahn über bestehende Güter-Anschlußbahnen

Derzeit existieren zwei Anschlussbahnen, die nur für Güterverkehr genutzt werden. Es handelt sich um die Stieglbahn, die kurzfristigst elektrifiziert und mit den in Linz herumstehenden Zweisystem-Triebwagen der ehemaligen und mittlerweile zerstörten, Lokalbahn Lambach – Haag im Hausruck, in Betrieb genommen werden können. Mit der Aufnahme des Betriebes im gesamten Regionalstadtbahn-Netz, werden dann Regionalstadtbahn-Triebwagen zum Einsatz kommen. Ob die Stieglbahn oder die Anschlussbahn Kaserne Klessheim als „Flughafen-S-Bahn“ genutzt werden soll, hängt vor allem von den baulichen Notwendigkeiten im Bereich Walserfeld/Himmelreich ab. Alle baulichen Voraussetzungen für die Flughafen-S-Bahn müssen in den räumlichen Entwicklungskonzepten bzw. im Flächenwidmungsplan der Gemeinde Wals-Siezenheim berücksichtigt werden.

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